Häufig gestellte Fragen

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Laserbehandlung

Wie lange dauert die Laserbehandlung?

Die Vorbereitungszeit beträgt ca. 20 bis 30 Minuten, die eigentliche Behandlung (Lasereinsatz) dauert im Regelfall nur wenige Minuten. Der ganze Klinikaufenthalt beträgt ca. 2 Stunden.

Augenlaserbehandlung – bis zu welchem Alter?

Generell führen wir eine Laserbehandlung bis zum ca. 50. Lebensjahr durch. Beim Einsetzen der Alterssichtigkeit, ca. ab 50 Jahren, ist häufig eine Korrektur durch die Multifokallinse empfohlen.

Laserbehandlung bei Diabetes?

Solang Sie stabil eingestellt wurden und Ihr Augenhintergrund keine Veränderungen durch das Diabetes aufweist, ist eine Behandlung Ihrer Fehlsichtigkeit durch einen Lasereingriff generell möglich.

Wie funktioniert eine Augenlaserkorrektur?

Eine Augenlaserkorrektur wird ambulant durchgeführt. Der Lasereinsatz selbst ist schmerzfrei und dauert nur wenige Sekunden. Vor dem Eingriff werden zur schmerzfreien Behandlung betäubende Augentropfen verabreicht. Das weltweit am häufigsten eingesetzte Verfahren ist die sogenannte LASIK-Methode (EuroEyes setzt inzwischen jedoch nur die neuere und schonendere Methoden - wie ReLEx smile - für Augenlaser-Behandlungen ein). Dabei wird zunächst ein kleiner Deckel auf der Hornhautoberfläche präpariert. Dies geschieht mit einem Mikrokeratom, eine Art mechanischem Präzisionsskalpell. Anschließend wird dieser Hornhautdeckel zur Seite geklappt, um so die darunter liegende Hornhautschicht freizulegen. Nun beginnt die eigentliche Laserbehandlung. Der Laserstrahl modelliert und formt das Hornhautgewebe im Mikrometerbereich, wodurch die Hornhaut die richtige Krümmung erhält und die Fehlsichtigkeit ausgeglichen wird. Danach wird der Hornhautdeckel wie ein körpereigenes Pflaster in seine ursprüngliche Position zurückgebracht.

Was ist eine Femto-LASIK?

Mit der Femto-LASIK steht eine Augenlaser-Methode zur Verfügung, die sogar für die so genannte dünne Hornhaut geeignet ist. Durch den innovativen Femtosekunden-Laser kommt die Femto-LASIK ganz ohne Mikrokeratom (Präzisionsmesser) aus, ist noch genauer und reduziert nochmals die ohnehin sehr niedrige Komplikationsrate. Es handelt sich hier um einen reinen Lasereingriff.

Was ist eine Wellenfront-LASIK?

Die Wellenfront-LASIK ist die maßgeschneiderte Behandlung für so genannte optische Aberrationen (Brechungsfehler höherer Ordnung) und komplexe Sehfehler. Die revolutionäre Augenlaser-Methode Wellenfront-LASIK ist das meist angewandte Augenlaser-Verfahren, das EuroEyes zu bieten hat. Eine Wellenfront-LASIK verbessert das Kontrastsehen und lindert die Blendung bei Nacht.

LASIK was bedeutet das?

LASIK ist eine seit Jahrzehnten erprobte, hochzuverlässige Augenlaser-Methode und steht für Laser-in-situ-Keratomileusis. Weltweit haben bereits über 17 Millionen Patienten von der komfortablen Augenkorrektur mit LASIK profitiert. Der eingesetzte Excimer-Laser verändert schmerzfrei und schonend die Form der Hornhaut. LASIK eignet sich für die meisten Fälle von Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und bei einer Hornhautverkrümmung. Durch die technische Weiterentwicklung bietet EuroEyes nur noch moderne Varianten der LASIK-Methode an. Mehr dazu unter dem Punkt Augenlasern.

Was ist eine LASEK OP?

Die LASEK-Augenlaser-Behandlung kombiniert das LASIK- mit dem PRK-Verfahren und kommt besonders für die Korrektur von Kurzsichtigkeit und Stabsichtigkeit bei dünner Hornhaut infrage. Man bezeichnet die LASEK manchmal auch als Epi-LASIK. Diese Bezeichnung ergibt sich daraus, dass bei der LASEK die oberste Schicht, das Epithel, zur Seite geklappt wird. Für die Behandlung der Weitsichtigkeit ist die Augenlaser-Behandlung mit LASEK nicht geeignet; hier empfehlen wir eine eeLASIK oder Femto-LASIK Operation.

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Linsenimplantation

Phake Intraocularlinsen

Bei der phake Linsenimplantation setzt der Facharzt eine zusätzliche Kunstlinse in das Auge ein, die den Sehfehler ausgleicht. Die körpereigne Linse bleibt dabei erhalten. Da die Kunstlinse dauerhaft im Auge bleibt, müssen Sie keine Brille oder Kontaktlinsen mehr tragen.

Wann wird ein Implantat/Linsenoperationen durchgeführt?

Wo eine Laserbehandlung nicht mehr ausreicht, zum Beispiel bei mehr als -10 oder +4 Dioptrien oder wenn die Hornhaut zu dünn ist, sind Implantate eine gute Alternative. Entweder wird ein refraktiver Linsentausch vorgenommen oder eine Phake Intraokularlinse eingesetzt. So ist es sogar extrem fehlsichtigen Menschen möglich, dauerhaft ohne Brille oder Kontaktlinsen zu leben.

Spürt man die ICL nach der OP im Auge?

Nein, man spürt die implantierten Intraokularlinsen nicht und man sieht sie auch nicht. Es gibt zwei verschiedene Typen von Phake Intraocularinsen: Vorderkammerlinsen & Hinterkammerlinsen.

Wo wird die Vorder-/bzw. Hinterkammerlinse eingesetzt?

Die Vorderkammerlinse wird vor der Regenbogenhaut in die Vorderkammer eingesetzt. Die Hinterkammerlinse wird hinter die Regenbogenhaut und vor der eigenen Linse platziert. Die Linsen bestehen aus Collamer, einem bioverträglichen Kunststoff.

Was sind Vorraussetzungen für eine Hinterkammerlinse?

Die Hinterkammertiefe muss mindestens 2,8 mm betragen.

Was sind die Vorraussetzungen für eine Vorderkammerlinse?

Eine Mindestvorderkammertiefe von 2,7 mm und 3,2 mm Endothelzellen (nicht bei Weitsichtigkeit und Hornhautverkümmung möglich).

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Kosten und Finanzierung

Gibt es die Möglichkeit seine LASIK oder Linsenbehandlung finanzieren zu lassen?

EuroEyes bietet die Finanzierung in Raten an zusammen. Wir bieten unseren Patienten attraktive Konditionen und Zinssätze. Viele Menschen wissen nicht, dass die kumulierten Kosten für Brille und/oder Kontaktlinsen – vor allem langfristig gesehen – erheblich höher sind als die einmaligen Kosten für eine Augenlaserbehandlung. Der Eingriff amortisiert sich vollständig – und das in vielen Fällen schon nach relativ kurzer Zeit.

Werden die Behandlungskosten von der gesetzlichen oder privaten Kasse erstattet?

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt in der Regel keine Kosten für die Augenlaser- oder Linsenbehandlungen. Lediglich die Korrektur des Grauen Stars mit einer Monofokallinse ist Kassenleistung. Ob Ihre private Krankenkasse Behandlungskosten übernimmt und an welche Voraussetzungen das geknüpft ist, hängt ganz von der privaten Krankenkasse ab. Am besten setzen Sie sich hierfür mit Ihrer Krankenkasse direkt in Verbindung.

Was kostet eine Augenlaser-Behandlung?

ReLEx smile Behandlung ca. 2.400,- € pro Auge*
Femto-LASIK inkl. Wellenfrontanalyse ab 1.950,- € bis ca. 2.250 € pro Auge*

* die Linsen-OP bzw. LASIK-Kosten sind abhängig von der Höhe Ihrer Fehlsichtigkeit, der Dicke Ihrer Hornhaut und der angewandten Lasertechnologie (Femtosekunden-Laser, Wellenfront-Technologie) bzw. von der Art der eingesetzten Linsen.

Was kostet eine Linsenoperation?

ICL ab 2.900 € / für ein Auge*
Multifokal / Trifokal ab 2.975 € / für ein Auge*
Monofokallinsen ab 2.700 € / für ein Auge*

* Die Kosten sind abhängig von der Höhe Ihrer Fehlsichtigkeit, der Beschaffenheit Ihrer Hornhaut und der Art der eingesetzten Linsen.

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Vor, während und nach der Behandlung

Warum eine Behandlung bei EuroEyes AugenLaserZentren?

Wie ist der Behandlungsablauf bei EuroEyes?

Der erste Step um sich mit einer Augenkorrektur vertraut zu machen, ist eine Erstberatung und Untersuchung. Bei dem Ersttermin wird festgestellt, für welches Verfahren Sie geeignet sind. Wenn Sie sich für eine Fehlsichtigkeitskorrektur entschieden haben, ist der nächste Schritt die große Voruntersuchung. Bei der großen Voruntersuchung bedarf es einer Kontaktlinsenpause: bei weichen eine Woche und bei harten zwei Wochen. Zudem tropfen wir am Tag der Voruntersuchung die Pupillen weit, um den Augenhintergrund zu betrachten. Bitte bringen Sie eine Sonnenbrille mit, da Sie nach diesem Termin leicht blendempfindlich sein könnten. Für diesen Termin planen wir ca. 2 Stunden ein. Die Tropfen, die wir zur Weitstellung verwenden, halten in der Regel ca. bis zu 24 Stunden an, sodass Sie an dem Tag nicht mehr aktiv im Straßenverkehr teilnehmen können. Innerhalb von ca. sechs Wochen sollte die Korrektur dann durchgeführt werden, Ihre Messergebnisse sind dann noch auf dem aktuellen Stand. Nach der OP erfolgen mindestens drei Nachuntersuchungen.

Ist die Operation schmerzhaft?

Durch lokal betäubende Augentropfen spürt man nur einen leichten Druck während der Operation. Auch nach der Behandlung treten in der Regel keine? Schmerzen auf.

Wirkt sich ein durchgeführter Lasereingriff ungünstig auf eine evtl. später auftretende Erkrankung bzw. dann erforderliche OP eines Grauen Stars aus?

Die Laserbehandlung findet vor dem Auge auf der Hornhaut statt. Dadurch hat diese keine Auswirkung auf eine eventuelle graue Star Behandlung und andere Operationen.

Hat man Schmerzen?

In der Vorbereitungsphase der Behandlung erhält der Patient Augentropfen, die für eine schmerzfreie Behandlung sorgen. Bei Patienten, die mit der PRK-Methode behandelt wurden, können vereinzelt (je nach Schmerzempfindlichkeit) in den ersten Tagen Schmerzen auftreten die mit Schmerzmitteln gut therapiert werden. Die Behandlung nach der LASIK-Methode ist dagegen schmerzfrei und somit angenehmer für den Patienten.

Wie viel Zeit darf höchstens zwischen der Voruntersuchung und der OP liegen?

Nach der detaillierten Voruntersuchung sollte die Behandlung innerhalb den nächsten sechs Wochen geschehen.

Sollten meine Werte stabil sein für eine Augenkorrektur?

Ihre Werte sollten vor einer Behandlung mindestens ein bis zwei Jahre lang stabil sein.

Gibt es eine Altersgrenze beim Lasern?

Eine ReLEX smile oder Femto-LASIK Behandlung ist frühestens ab dem 18. Lebensjahr möglich. Vorraussetzung ist eine Stabilität Ihrer Werte von ein bis zwei Jahren.

Sind die Nachuntersuchungen inklusive?

In all unseren Behandlungen sind drei Nachuntersuchungen enthalten.

Erstattung durch Krankenkassen?

Die Kosten einer Augenlaser-OP werden von manchen privaten Krankenversicherungen ganz oder teilweise übernommen. Sie sollten das am besten direkt bei Ihrer eigenen Krankenkasse erfragen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten einer Augenlaser-OP generell leider nicht.

Werden die Behandlungskosten von der gesetzlichen oder privaten Kasse erstattet?

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt in der Regel keine Kosten für die Augenlaser- oder Linsenbehandlungen. Lediglich die Korrektur des Grauen Stars mit einer Monofokallinse ist Kassenleistung. Ob Ihre private Krankenkasse Behandlungskosten übernimmt und an welche Voraussetzungen das geknüpft ist, hängt ganz von der privaten Krankenkasse ab. Am besten setzen Sie sich hierfür mit Ihrer Krankenkasse direkt in Verbindung.

Kann man direkt nach der LASIK-Behandlung scharf sehen?

Das hängt ein wenig von dem eingesetzten Verfahren ab. Bei der Femto-LASIK-Behandlung zum Beispiel können die Patienten im Regelfall bereits am Tag nach dem Eingriff schon wieder scharf sehen. Die Resultate der PRK/LASEK-Methode sind mit denen der eeLASIK-Behandlung vergleichbar. Allerdings dauert der Heilungsprozess bei der PRK/LASEK länger und es braucht etwas mehr Zeit, bis das gewünschte Endergebnis erreicht ist. In der Regel wird bereits innerhalb einer Woche ein Großteil der vollen Sehstärke erreicht. Die komplette Wiederherstellung erfolgt nach wenigen Wochen. Die PRK/LASEK-Behandlung ist vor allem für Menschen mit einer dünnen Hornhaut sowie für Kontakt- und Kampfsportler geeignet.

Wer ist für eine LASIK geeignet?

Wir bei EuroEyes führen eine Augenlaserbehandlung in der Regel bei einer Kurzsichtigkeit bis zu -10 Dioptrien, einer Weitsichtigkeit bis zu +4 Dioptrien und einer Hornhautverkrümmung bis zu 4 Dioptrien durch. Der Patient muss mindestens das 18. Lebensjahr erreicht haben und die Dioptrienwerte müssen seit mindestens einem Jahr stabil sein. Auch die Dicke der Hornhaut spielt eine wichtige Rolle. Zudem dürfen keine Augenerkrankungen wie z.B. Keratokonus sowie Grauer oder Grüner Star vorliegen. Ob eine Behandlung medizinisch sinnvoll ist, entscheidet immer der behandelnde Facharzt im Rahmen einer ausführlichen Voruntersuchung.

Wie sieht es mit Komplikationen aus?

Die Wahrscheinlichkeit, dass Komplikationen auftreten, ist sehr gering – dank der hohen Qualitäts- und Hygienestandards bei EuroEyes. Echte Komplikationen sind extrem selten. Um einen optimalen Heilungsprozess zu gewährleisten, ist es sehr wichtig, dass die Patienten ihre Nachsorgetermine gewissenhaft einhalten und sich genau an den Tropfenplan sowie die Anweisungen halten, die sie von uns nach der Behandlung bekommen. Die Begleiterscheinungen, die bei einer Augenlaserkorrektur auftreten können, sind in der Regel nur kurzfristig und unbedenklich und bis zur vollen Genesung behandelbar.

Wann darf ich wieder fliegen?

Sie dürfen nach ca. 3-4 Tagen wieder fliegen.

Kann ich erblinden?

Nein, können Sie nicht. Da wir nur auf der obersten Hornhautschicht korrigieren und nicht den Sehnerv angreifen.

Wann darf ich mich wieder schminken, schwimmen gehen oder saunieren?

All dies können Sie nach ca. zwei Wochen in Maßen wieder.

Wann darf ich wieder Auto fahren?

Wenn Sie zur Kontrolle kommen und eine ausreichende Sehleistung erbringen, bekommen Sie eine Führerscheinbescheinigung ausgehändigt. In der Regel ist Auto fahren spätestens nach 5-7 Tagen wieder möglich.

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PRK

Was ist eine PRK?

Die PRK, oder photorefraktive Keratektomie, ist die Mutter aller Augenlaser-Verfahren. Bei dieser (auch für dünne Hornhaut geeigneten) Augenlaser-Behandlung wird die Epithel-Zellschicht auf der Hornhaut abgetragen und kleinere Sehfehler werden anschließend korrigiert. Eine PRK ist nur bis -6 Dioptrien und einer Hornhautverkrümmung von bis 3 Dpt. machbar. Nach ein bis zwei Wochen hat man in der Regel eine gute Sehleistung.

Komplikationen nach einer PRK?

Methode: Bei der PRK-Methode wird zunächst das Deckhäutchen der Hornhaut entfernt. Anschließend erfolgt die computergesteuerte Laserbehandlung mit dem Excimer-Laser. Entsprechend der individuellen Kurz- oder Stabsichtigkeit wird Hornhautgewebe abgetragen und so der Sehfehler behoben. Nach der PRK-Laseroperation muss für einige Tage eine schützende Kontaktlinse getragen werden. Die korrigierte Hornhaut regeneriert sich innerhalb weniger Wochen vollständig.
Heilungsphase der PRK: Während der Heilungsphase nach der PRK-Operation können leichte Schmerzen oder Fremdkörpergefühle auftreten.

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Multifokale Linsen

Wie funktioniert eine Multifokallinse?

Multifokale Intraokularlinsen (M-IOL) ermöglichen durch die Verteilung des einfallenden Lichtes auf zwei Brennpunkte ein scharfes Sehen zum Lesen und für die Ferne. Auch der Bereich zwischen Nah und Fern kann im Alltag dadurch meist ohne Brille bewältigt werden.

Für wen sind Multifokallinsen geeignet?

Für Patienten, die bereits die Alterssichtigkeit (Presbyopie) erreicht haben, welche sich meist zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr bemerkbar macht. Plötzlich sind die Arme nicht mehr lang genug, um eine Zeitung oder ein Buch so weit entfernt zu halten, dass die Buchstaben scharf erkennbar sind - eine Lesebrille muss her. Auch Menschen, die bereits in jüngeren Jahren kurzsichtig oder weitsichtig sind, sind mit den Jahren zusätzlich von der Alterssichtigkeit betroffen.

Welche Probleme können mit Multifokallinsen auftreten?

Multifokale Kunstlinsen führen zu einer gewissen Herabsetzung des Bildkontrastes. Daher werden in der Dämmerung häufig Lichthöfe um Lichtquellen beschrieben. Andererseits lernt unser Gehirn, mit diesen Veränderungen umzugehen, so dass sie meist nicht als störend wahrgenommen werden.

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Keratokonus

Was ist ein Keratokonus?

Aus dem Griechischen, besteht aus zwei Wörtern. Kerato=Hornhaut und konus=Kegel. Der Keratokonus ist eine Erkrankung der Hornhaut. Die Hornhaut ist verbogen statt rund und zeigt eine kegelförmige Vorwölbung der Hornhaut die eine schlechte Sehschärfe verursacht. Ein Keratokonus tritt meist beidseits auf aber auch häufig asymetrisch. Das heißt es ist meist ein Auge stärker betroffen als das andere.

Wie wird ein Keratokonus behandelt?

In frühen Formen wendet man Brillen an, wenn die Brillen nicht mehr ausreichen werden meist harte Kontaktlinsen angepasst. Wenn die harten Linsen nicht mehr vertragen werden, werden Keraringe implantiert. Diese Keraringe (intracorneale Ringsegmente) dienen dazu, dass die Hornhautvorwölbung nicht weiter fortschreitet. Im Endstadium wird häufig eine Hornhautverpflanzung notwendig, die wir in München anbieten. Bei ca. 20 % aller Patienten ist diese Hornhauttransplantation notwendig.

Was ist ein Keraring? (Intracorneale Ringsegmente)

Ein Keraring ist ein Kunststoffring der aus zwei halbkreisförmigen Segmenten mit 5 mm Durchmesser und variabler Dicke besteht. Die Keraringe werden aus Perspex CQ Acrylic hergestellt, das selbe Material der Inraocular-Linsen welche beim Grauen Star angewandt werden. Der Keraring wird von der Hornhaut toleriert und es besteht kein Abstoßrisiko. Der Hauptgrund für die OP ist die Besserung der Sehschärfe. Keraringe können das Fortschreiten der Keratokonus meist aufhalten und damit auch die Hornhautverpflanzung auf unbestimmte Zeit hinauszögern. Wenn der Keraring sitzt wird häufig zur Stabilisierung ein Crosslinking (Kollagenvernetzung) durchgeführt.

Wann ist ein Keraring indiziert?

  1. mittlere bis hohe Kurzsichtigkeit
  2. hohe Hornhautverkrümmung
  3. irreguläre Hornhautverkrümmung bei Keratokonus oder nach einer Hornhautverpflanzung.

Ist der Keraring auch bei einer Kurzsichtigkeit sinnvoll?

Der Keraring flacht die Hornhaut ab und beseitigt die Hornhautirregularitäten. Somit wird neben der Vorwölbung auch die Kurzsichtigkeit und die Hornhautverkrümmung reduziert.

Wie geht die OP vor sich?

Zunächst wird die Sehachse auf der Hornhaut markiert, dann wird ein Tunnel mittels des Femtosekundenlasers präpariert. Der Femtosekundenlaser setzt die Schnitte sehr präzise in sechs Sekunden. Die Ringe werden in den Tunnel eingeschoben und eine Verbandskontaktlinse wird eingesetzt.

Was sind die Risiken dieser OP?

Die Risiken sind recht gering, bei jeder Operation kann eine Infektion auftreten. Wenn dieser Fall eintreten sollte, müssten die Keraringe entfernt werden. Dies ist auch notwendig, wenn die Keraringe aus dem Tunnel heraus wandern. Trotz einer OP kann es sein, dass eine Hornhautverpflanzung zu einem späteren Zeitpunkt notwendig wird. Der Keraring ist kein Ersatz für die Hornhautverpflanzung.

Wie ist der Ablauf nach der OP?

Das Auge erholt sich sehr schnell davon, die Sehschärfe stabilisiert sich innerhalb weniger Tage und bessert sich über 3 bis 6 Monate. Sehschwankungen in den ersten Wochen sind ganz normal. Häufig ist das Sehen morgens besser und am Abend leicht verschwommen. Da es keine kosmetische Korrektur ist, kann zur vollständigen Korrektur der Fehlsichtigkeit weiterhin das Tragen von Brille oder Kontaktlinsen notwendig sein. Trotz einem Rest an Fehlsichtigkeit kann die Sehschärfe sehr gut sein.

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Laser-Linsenoperationen

Warum ist der Laser-Linsenaustausch präziser?

Vor einer refraktiven Behandlung wird das Auge mit verschiedenen Diagnosegeräten genauestens vermessen, um die Brechkraft der Kunstlinse zu ermitteln. Das optimale Sehergebnis setzt dabei eine exakte Positionierung der Linse voraus. Schon kleinste Abweichungen führen zu einer suboptimalen Sehqualität. Mit der hohen Präzision des Lasers gelingt die exakte Implantation sehr viel sicherer als bei manueller Schnittführung.

Warum ist der Laser-Linsenaustausch schonender?

Der LenSx®-Laser zerteilt unter anderem die natürliche Linse und erleichtert damit die Entfernung der Linse durch den Operateur. Um sie abzusaugen, benötigt er rund 40 % weniger Ultraschallenergie als ohne den Lasereinsatz.

Warum ist der Laser-Linsenaustausch sicherer?

Da der Femtosekunden-Laser viel genauer schneiden kann als ein noch so erfahrener Operateur, gilt das Verfahren als sicherer im Vergleich zur manuellen Operation des grauen Stars. Zusätzlich erlaubt die videogestützte OCT-Kontrolle die genaue Planbarkeit der Schnitte, wie auch die präzisere Ausrichtung der Kunstlinse, sodass in einem wesentlich größeren Prozentsatz ein besseres Sehergebnis bei Alterssichtigkeit erzielt wurde.

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KAMRA Inlay

Warum ist das KAMRA-Inlay für mich geeignet?

Ihr Augenarzt hat festgestellt, dass das Inlay eine sichere und effektive Lösung für die Korrektur Ihrer Alterssichtigkeit ist. Irgendwann nach dem 40. oder 50. Lebensjahr haben Sie wahrscheinlich eine Änderung des Sehvermögens im Nahbereich bemerkt. Der Grund dafür ist Alterssichtigkeit (oder Presbyopie), wobei die natürliche Augenlinse an Elastizität verliert, was zum Verlust der Nahanpassungsfähigkeit des Auges führt.

Was ist das KAMRA™-Inlay?

Bei dem Inlay handelt es sich um einen winzigen Ring, der in die äußere Schicht des Auges, die Hornhaut, implantiert wird. Neben einer Öffnung in der Mitte weist das Inlay 8.400, durch hochpräzise Laserätzung hergestellte, mikroskopisch feine Öffnungen auf, die zur Gesunderhaltung der Hornhaut beitragen.

Wie funktioniert das Inlay?

Das KAMRA-Inlay stellt die Fähigkeit des Auges wieder her, Licht von einem nahe gelegenen Gegenstand zu fokussieren. Mit Hilfe eines hochentwickelten Designs, das auf zehn Jahren Forschung und Entwicklung beruht, wird durch das Inlay das Blickfeld erweitert, indem das ins Auge gelangende Licht durch die zentrale Öffnung des Inlays fokussiert wird.

Welche Vorteile kann ich erwarten?

Sie können eine verminderte Abhängigkeit von der Lesebrille erwarten und eine verbesserte Sehschärfe bei Tätigkeiten im Alltag, wie z.B. beim Lesen von SMS-Nachrichten, Texten an Computerbildschirmen, Lebensmitteletiketten, Preisschildern, Quittungen und anderen Artikeln, mit denen Sie täglich in Berührung kommen.

Ändert sich meine Fernsicht?

Im Gegensatz zu Monovision LASIK, Kontaktlinsen oder der Implantation von Multifokallinsen, die die Fernsicht beeinträchtigen können, wird mit dem Inlay die Nahsicht verbessert – bei gleichzeitiger Bewahrung der Fernsicht.

Wie läuft die Operation ab?

Zunächst werden Augentropfen zur Betäubung verabreicht, um Ihnen den 15 bis 20 Minuten dauernden Eingriff angenehm zu machen. Anschließend präpariert der Augenchirurg eine mikroskopisch kleine Öffnung in der Oberfläche Ihrer Hornhaut und setzt das Inlay ein.

Was passiert nach der Operation?

Sie werden weder Fäden noch einen Verband haben. Nach dem Einsetzen des Implantats kann Ihr Auge für einige Stunden oder Tage gerötet sein. Dies klingt jedoch bald ab. Während der ersten 48 Stunden können Lichtempfindlichkeit, tränende Augen oder leichte Reizungen auftreten.

Wird mein Auge anders aussehen?

Das Inlay ist kaum sichtbar. Es ist deutlich kleiner als eine Kontaktlinse und leichter als ein Salzkorn. Selbst bei blauen Augen ist es fast unmöglich zu erkennen, dass Sie ein Inlay tragen.

Wie lange dauert es, bis ich eine Verbesserung bemerke?

Die Dauer des Heilungsprozesses schwankt zwischen einigen Tagen und einigen Wochen oder sogar Monaten. Wie lange es dauert, das Sehvermögen im Nahbereich wiederherzustellen, ist abhängig von Ihrer persönlichen Heilungsdauer.

Wie lange nach der Operation muss ich Augentropfen anwenden?

Ihr Augenarzt überwacht die Gesundung Ihres Auges und die Anwendung von Augentropfen zur Unterstützung des Heilungsprozesses. Normalerweise können Sie von einer Anwendung der Tropfen für mindestens drei Monate ausgehen.

Wann kann ich wieder normale Tätigkeiten ausüben?

Die meisten Patienten nehmen innerhalb von 24 Stunden nach der Operation normale Tätigkeiten wieder auf und kehren zur Arbeit zurück.

Werde ich weiterhin meine Lesebrille benötigen?

Mit der Inlay-Implantation soll Ihre Abhängigkeit von der Lesebrille verringert werden. Möglicherweise werden Sie weiterhin eine Lesebrille brauchen, wenn Sie bei schwachem Licht arbeiten, über längere Zeit Tätigkeiten im Nahbereich ausführen oder besonders kleine Schrift lesen.

Wie kann ich die besten Ergebnisse erzielen?

Benutzen Sie Ihre Lesebrille möglichst nicht mehr! Je öfter Sie bei Tätigkeiten im Nahbereich nach Ihrer Lesebrille greifen, desto länger wird es dauern, Ihr Gehirn darauf zu trainieren, das KAMRATM-Inlay für das Erkennen von Gegenständen in der Nähe zu benutzen. Üben Sie das Lesen ohne Lesebrille. Ihr Arzt kann Ihnen Hinweise geben, wie Sie Ihr Gehirn für die Benutzung des mit dem KAMRA™-Inlay implantierten Auges trainieren können. Am Anfang werden Sie Ihre Augenübungen vielleicht mit Texten in größerer Schriftgröße durchführen und später dann zu kleineren Schriftgrößen übergehen. Wenden Sie die künstlichen Tränen wie verschrieben an. Wenn Ihre Sicht verschwommen ist oder Ihre Sehschärfe schwankt, haben Sie möglicherweise eine Augenoberflächenstörung. Die häufige Anwendung von Augentropfen ist wichtig, um Ihre Augenhornhaut gesund zu erhalten.

Welche sind die häufigsten Nebenwirkungen?

Vor der Operation wird Ihr Augenarzt alle möglichen Nebenwirkungen mit Ihnen besprechen. Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören Störungen der Augenoberfläche, Blendempfindlichkeit, Lichthöfe (Halos) und die Beeinträchtigung der Nachtsicht. Dieselben Nebenwirkungen können auch mit LASIK oder PRK auftreten. Mit der Zeit bessern oder mildern sich diese Beschwerden in den meisten Fällen.

Sind verschwommene Sicht oder schwankende Sehschärfe normale Begleiterscheinungen?

Ja. Das zeitweilige Auftreten dieser Symptome in den ersten 9 bis 12 Monaten ist sehr häufig. Oft ist dies ein Zeichen für Störungen der Augenoberfläche, für Augenüberlastung oder für den Anpassungsprozess. Wenden Sie Ihre Augentropfen an und gönnen Sie Ihren Augen öfter eine Pause.

Ist es normal, dass alles etwas dunkler erscheint?

Ja. Mit dem implantierten Inlay dringt etwas weniger Licht ins Auge ein. Dadurch kann ein Bild im KAMRA™-implantierten Auge im Vergleich zum Auge ohne Implantat trüber oder dunkler erscheinen. Das Vermeiden des Schließens von jeweils einem Auge, um den Unterschied zu “sehen”, macht diese “Dunkelheit” weniger auffällig, bis sie schließlich verschwindet.

Besteht das Risiko, das Augenlicht zu verlieren oder zu erblinden?

Laut umfangreichen Studien hat weder ein Patient sein Sehvermögen verloren, noch gab es unerwünschte Ereignisse. Jedoch können Ergebnisse wie bei allen chirurgischen Eingriffen nie absolut garantiert werden. Falls Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie mit Ihrem Augenarzt darüber, wie das KAMRA™-Inlay Ihr Leben verändern kann.

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Katarakt / Grauer Star

Wie ist die Prognose einer solchen Operation?

Durch eine Operation kann bei entsprechenden Voraussetzungen eine deutlich bessere Sehschärfe erreicht werden.

Bin ich zu alt für eine Operation?

Nein! Aufgrund der örtlichen Betäubung wird der Organismus des Patienten kaum beeinträchtigt.

Ist der Eingriff schmerzhaft?

Durch die örtliche Betäubung (oft sogar nur eine Tropfanästhesie) werden das Auge und seine Umgebung unempfindlich, so dass der Eingriff kaum Schmerzen verursacht.

Wie lange dauert die Operation?

Die Augenoperation dauert ca. 15 bis 30 Minuten.

Kann es zu Abstoßungsreaktionen kommen?

Die künstliche Linse besteht aus sehr gut verträglichem Kunststoff, Abstoßungsreaktionen kommen praktisch nicht vor.

Spürt man die Kunstlinse im Auge?

Nein. Anders als bei einer Kontaktlinse hat man mit der Kunstlinse kein Fremdkörperempfinden oder gar eine Unverträglichkeit zu befürchten.

Wann ist mein Auge vollständig geheilt?

Der Heilungsprozess ist in der Regel vier bis sechs Wochen nach der Operation abgeschlossen. Im Normalfall kann bereits am nächsten Tag der Verband entfernt werden.

Bei mir wurde Katarakt "Grauer Star" festgestellt. Kann man das mit Laser operieren?

Der Graue Star (Linsentrübung) lässt sich durch die von uns angebotene Laser-Behandlung nicht korrigieren. Bei der Grauen Star Operation wird die körpereigene Linse durch eine Kunstlinse ersetzt. Auch dieses Verfahren bieten wir an.

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